Soprano Rachel Harnisch

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Opern Review

Deutsche Oper Berlin - Uraufführung L'Invisible - A. Reiman

Welturaufführung

Deutsche Oper Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin

Donald Runnicles, Leitung

Die fantastisch klare, unerhört agile Sopranistin Rachel Harnisch, der nobel drangvolle Bassbariton von Stephen Bronk und weitere Solisten des überragend gut besetzten Stück-Ensembles sind auch als Gestalten der folgenden zwei Maeterlinck-Kapitel zu erleben. Dabei sagt es Ygraine (wiederum die grandiose Rachel Harnisch) als Schwester des Knaben singend selbst: Die Königin sei "die Mutter unserer Mutter".
Volker Hagedorn, DIE ZEIT

Solistischer Star des Abends ist Rachel Harnisch, die sich mit ihrem leuchtenden, bruchlos geführten Soprantimbre von Stück zu Stück zu einer flammenderen Gegenspielerin des Todes entwickelt. Ein großer, einhellig bejubelter Abend für die Deutsche Oper.
Julia Spinola, SZ Süddeutsche Zeitung

...die Sopranistin Rachel Harnisch, die als Titangiles' Schwester die einzig exponierte Partie dieser Oper singt und dabei jene strahlende Menschlichkeit verkörpert, die Aribert Reimann der Düsternis in seinem neuen Werk entgegenstellt. Schließlich wird auch der Komponist selbst dankbar bejubelt.
Clemens Haustein, FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Rachel Harnisch singt mit ihrer Dreiffachrolle (Ursula, Marie, Ygraine) den Rest des hochvorzüglich aufgebotenen GesangssolistInnen-Ensembles an die Wand!!!
Andre Sokolowski, der Freitag

Ich fands eine grandiose Aufführung und hochbeeindruckend - besonders die Hauptdarstellerin Rachel Harnisch, so was Gutes habe ich lange nicht gehört! Eberhard Kloke, Dirigent und Komponist ...mit der traumhaft sicher und schön singenden Rachel Harnisch! Reinhard J. Brembeck, SZ Süddeutsche Zeitung Rachel Harnisch: ‚charismatisch volltönend‘!
Eleonore Büning, NZZ

Farbe, vor allem Stimmfarbe, kommt mit der Schweizerin Rachel Harnisch ins Geschehen. Sie singt Marie, eine der beiden Enkelinnen des Alten in „Intérieur“ und dann, nach einem weiteren Zwischenspiel, den großen Monolog der Ygraine im „Tintagiles“. Ygraine ist die Schwester des bereits kranken Knaben (Salvador Macedo in einer Sprechrolle). Und Reimann, der bis dahin die Vokalpartien mit für seine Verhältnisse eher ruhigen Mitteln gestaltet hat, hat für sie die aufregendste Gesangslinie des Abends vorgesehen.

Die Intervallsprünge werden größer, es gibt Ansätze von Koloraturen, und das ist kein Wunder: Ygraine ist aufs Äußerste erregt, sie weiß, dass die Königin den Bruder holen will. Dass Reimann so gut für Stimme schreiben kann wie kein zweiter zeitgenössischer Komponist, beweist er vor allem mit dieser Partie, die Harnisch mit loderndem Sopran interpretiert.
Udo Badelt, Der Tagesspiegel

Die Exquisitheit der Sängerstimmen ist sofort auffällig. Doch namentlich der Sopran von Rachel Harnisch, die in allen drei Einaktern tragende Frauenrollen übernimmt, schlägt durch seine weiche Kultiviertheit und dennoch Größe und Tragfähigkeit in den Bann.
Mathias Nöther, Berliner Morgenpost

enfin une Rachel Harnisch vraiment exceptionnelle, dans les trois d’Ursula, Marie et Ygraine, soprano fil rouge magnifique.
anaclase.com

It was a gift for an excellent ensemble cast, with soprano Rachel Harnisch, who packed dramatic punch as Ygraine in the trilogy’s concluding part.
Sam Johnstone, bachtrack

Herausragend allerdings, was Bühnenpräsenz, dramatische Intensität, Textgestaltung und Meisterung von Höhen angeht, ist die gastierende Rachel Harnisch.
Albrecht Selge, hundert11

Als Marie ist Rachel Harnisch zu erleben. In ihren Hauptrollen in allen drei Teilen von „L’Invisible“ beeindruckt die Schweizerin mit einer klaren, expressiven und höhensicheren Stimme. Annika Schlicht als Marthe zeigt mit ihrem starken, volltönenden Mezzosopran ebenfalls eine beachtliche Präsenz.Für ihre anspruchsvolle Dreifachrolle wird Harnisch am Schluss begeistert gefeiert. Auch die anderen Solisten, das Orchester, die Regie und nicht zuletzt der Komponist erhalten großen Beifall. Für Reimann ist es bereits die fünfte Uraufführung an der Deutschen Oper Berlin.
Corina Kolbe, neue musikzeitung nmz