Sopranistin Rachel Harnisch

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Konzert

Mozart-Konzert Urschweizer Kammerensemble

Samstag, 20. Oktober 2018, Pfarrkirche Ingenbohl-Brunnen SZ, 20.00 Uhr
Sonntag, 21. Oktober 2018, Pfarrkirche Ingenbohl-Brunnen SZ, 17.00 Uhr

Rachel Harnisch, Sopran
Urschweizer Kammerensemble - Stefan Albrecht, Leitung

Rachel Harnisch interpretiert mit dem Urschweizer Kammerensemble unter der Leitung von Stefan Albrecht ein eigens auf sie zugeschnittenes Mozart-Konzertprogramm.

Das Programm steht unter dem Motto: Frühe Instrumentalmusik und aufwühlende Operngeschichten des genialen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, musiziert mit der begeisternden Sopranistin Rachel Harnisch.

Konzertprogramm

Rachel Harnisch Portrait

Eines der letzten Salzburger Werke ist die Szene «Ah, lo previdi!» – «Ah, t’invola» – «Deh, non varcar». Der Text stammt aus der 1774 in Mailand aufgeführten Oper «Andromeda» von Giovanni Paisiello. In der Szene unmittelbar vor der Arie brachte Eurystheus der Andromeda die Nachricht, dass ihr Geliebter Perseus sich umbringen wolle, weil sich ihr Vater Kepheus der Heirat der Liebenden widersetze. In einem Zornesausbruch wirft sie dem Überbringer der bösen Nachricht vor, er habe Perseus auf dem Gewissen, weil er den Selbstmord nicht verhindert habe. Zu diesem Teil schrieb der 21-jährige Mozart eine Verzweiflungsarie mit allen Mitteln stimmlicher Erregung und voller Trauer- und Zornmotive. Die Arie bricht ab. Andromeda ruft sich zur Besinnung und wünscht sich in der zweiten Arie von wehmütiger Schönheit, als Begleiterin mit dem Geliebten in das Reich der Schatten gehen zu können. Mozart bezeichnete diesen Teil als Cavatine. Keiner traf den schmerzvoll-liebreichen Ton zu solchen Situationen besser als er.

1781 komponierte Mozart «Misera dove son» – «Ah! non son io che parlo». Der Text stammt aus Pietro Metastasios Libretto zu der Oper «Ezio». In der zwölften Szene des dritten Akts beklagt Fulvia den Tod ihres Mannes Ezio, ver ucht ihren Vater, der die Schuld daran trägt, und wünscht, dass ein Blitz sie töte.

In «Vorrei spiegarvi, oh Dio!» will der Marchese von Calandrano die Treue sei- ner Braut Clorinda auf die Probe stellen. Nach anfänglichem Zögern lässt sich sein Freund, der Conte di Ripaverde, überreden, Clorinda zu verführen. Der erste Versuch misslingt, aber beim zweiten Anlauf gerät Clarindas Standhaftigkeit ins Wanken.