Sopranistin Rachel Harnisch

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CD Review

Neue CD mit Rachel Harnisch - Othmar Schoeck: Vom Fischer

OTHMAR SCHOECK: VOM FISCHER UN SYNER FRU
Als Othmar Schoeck im Sommer 1928 anfing, Vom Fischer un syner Fru (Der Fischer und seine Frau) zu schreiben, befand er sich zufällig in einem längeren Aufenthalt in Werner Reinharts Ferienhaus an der "Fluh" in Maur am Greifensee. Der Winterthurer Kaufmann Reinhart (1884–1951), der im Familienunternehmen Gebrüder Volkart tätig war und ein beachtliches Vermögen besaß, war auch ein Mäzen für Musik. Er unterstützte zahlreiche musikalische Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts (wie Igor Strawinsky und Paul Hindemith, um nur zwei der wichtigsten zu nennen) in seiner offiziellen Funktion als langjähriges Vorstandsmitglied des Musikkollegiums Winterthur und auch als Privatperson sozusagen als Herzensangelegenheit in der Regel in Form weiterer finanzieller Beiträge. Das Thema basiert auf den berühmten Kinder- und Haushaltsgeschichten der Brüder Grimm. Zusammen mit seinem guten Freund Armin Rüeger, mit dem er sich im Juni 1928 für zwei Wochen in Bischofszell aufhielt, recherchierte Schoeck die Sammlung auf der Suche nach einem neuen Thema für eine Oper. Letztendlich war er jedoch alleine, als er spät in der Nacht auf die Geschichte vom Fischer und seiner Frau stieß. Er wollte es sofort vertonen, wahrscheinlich, weil er die Geschichte aus der Oper Ilsebill bereits sehr gut kannte. Das Märlein von dem Fischer und seiner Frau (Ilsebill. Die Geschichte des Fischers und seiner Frau) von Friedrich Klose (1862–1942), einem Schüler Bruckners, der zusammen mit Schoecks eigener Oper auf dem Internationalen Musikfestival in Zürich aufgeführt wurde , Venus, im Mai 1922. Es scheint sogar, dass Schoeck beabsichtigte, das Wesentliche der Handlung in einem eigenen Werk in Musik zu setzen, denn er hatte vor allem die Tatsache nicht gemocht, dass Kloses Komposition die einzelnen Szenen zu stark betonte (einige davon mit historisierenden Bühnenbildern) auf Wagnerische Weise). Im Gegensatz dazu meinte er, "der dramatische Aspekt des Materials" lag "in seiner Reihenfolge, in seiner Verstärkung."

Rachel Harnisch, Sopran (Die Frau) Jörg Dürmüller, Tenor (Der Mann) Jordan Shanahan, Bass (Der Hintern) Musikkollegium Winterthur Mario Venzago, Dirigent.

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